Commercial Intelligence · Österreich

Mr. Roock: Markt, Mitbewerber & Preisstrategie

Wer heute das Rechtswissen besitzt, wer die Unternehmensdaten besitzt – und wie Roock als kontrollierte Verbindung dazwischen bezahlt werden kann.

Stand 8. September 2026 Preise netto, sofern nicht anders angegeben Belegt = öffentliche Anbieterquelle Schlussfolgerung = strategische Bewertung

Kurzurteil

Roock darf nicht als weiterer Steuer-Chatbot verkauft werden.

Als reiner Rechercheassistent würde Roock gegen Fachverlage zu rund €100–€150 pro Monat und generische KI zu rund €15–€25 pro Nutzer und Monat antreten. Das wäre die falsche Kategorie. Der höhere Preis wird erst plausibel, wenn Roock drei Dinge gemeinsam liefert: belegtes österreichisches Recht, getrennte Kanzlei-/Unternehmenskontexte und einen nachweisbar unabhängigen Antwort-Wächter.

Empfohlene Kategorie: „Kontrollierte Intelligence-Schicht zwischen Kanzlei und Unternehmen“ – nicht Rechtsdatenbank, nicht Buchhaltungssoftware, nicht Chatbot.

Der Markt in vier Schichten

Jede Schicht löst heute nur einen Teil des Problems. Roocks Chance ist die saubere Verbindung – nicht das Nachbauen jedes einzelnen Systems.

1 · Fachwissen

MANZ · Lexis · Linde

Besitzen kuratierte Kommentare, Rechtsprechung, Quellenlogik und Reputation. Sie setzen den Qualitätsmaßstab für juristische Antworten.

direkt beim Wissen

2 · Kanzleibetrieb

BMD · dvo · RZL

Besitzen Stammdaten, Buchhaltung, Lohn, Bilanz und eingespielte Arbeitsabläufe. Sie kontrollieren den täglichen Arbeitsplatz.

direkt beim Workflow

3 · Automatisierung

Finmatics · GetMyInvoices

Automatisieren Belege, Buchungsvorschläge, Freigaben und Datenübergaben. Der Nutzen ist gut messbar und damit gut bepreisbar.

angrenzend

4 · General AI

ChatGPT · Copilot

Liefern Sprache, Dateien, Agenten und breite Produktivität günstig. Ohne österreichische Rechtskurierung und Roock-Governance bleiben sie Baukasten oder Substitut.

DIY-Alternative

Marktgröße: groß genug, aber nicht automatisch erreichbar

Berufsstand

6.000+ Steuerberater:innen

Die KSW nennt zusätzlich knapp 2.000 Wirtschaftsprüfer:innen und mehr als 4.200 Berufsanwärter:innen. Das ist ein Personenpool – keine Zahl von Kanzleien.

Unternehmen

628.058 Unternehmen

Statistik Austria weist diese Zahl für 2024 aus. Sie ist ein Top-down-Universum, nicht Roocks sofort adressierbarer Markt.

KMU-Struktur

99,8 % KMU

Die WKO weist 577.294 KMU unter 578.591 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus. Skalierbares Onboarding ist daher kaufentscheidend.

Wichtige Konsequenz: Nicht mit „ganz Österreich“ planen. Der realistische erste Markt sind digital affine Kanzleien mit 50–300 aktiven Unternehmensmandaten, vorhandener BMD/dvo/RZL-Datenbasis und einer Person, die Qualitätsverantwortung übernimmt.

Wo Roock tatsächlich anders werden kann

Der vertikale Kontext

Plattformwissen → Kanzleiwissen → Unternehmensdaten → Rollenansicht. Fachverlage sind stark im horizontalen Recht; Buchhaltungssysteme sind stark im einzelnen Mandanten. Die kontrollierte Vererbung zwischen beiden Ebenen ist die Lücke.

Der Wächter als Produkt

Nicht nur Quellen anzeigen, sondern jede wesentliche Aussage prüfen, Risiken einstufen, bei fehlender Grundlage stoppen und eine prüfbare Freigabekette erzeugen. Das ist wertvoller als ein zusätzlicher LLM-Chat.

Roock als verständliche Oberfläche

Gesicht, Stimme und sichtbares „Gehirn“ senken die psychologische Hürde. Die Graph-Ansicht muss echte Herkunft, Aktualität, Reichweite und Lücken zeigen – keine dekorative Animation.

Die Kanzlei bleibt sichtbar

„Mr. Roock · Kanzlei · Unternehmen“ macht Verantwortung und Kontext nachvollziehbar. Damit wird der Bot zum Kommunikationslayer der Kanzlei und nicht zu ihrem anonymen Ersatz.

Die fünf wichtigsten Wettbewerbsbilder

Die Auswahl deckt österreichisches Fachwissen, Kanzlei-Distribution und Unternehmensdaten ab. „Nicht öffentlich belegt“ bedeutet nicht, dass ein Anbieter es technisch unmöglich kann – nur, dass es in den geprüften öffentlichen Quellen nicht nachgewiesen ist.

AnbieterWas öffentlich belegt istÖffentlicher PreisBedrohung für RoockRoocks Angriffspunkt
1MANZ Genjus KI / MANZ-Noxtua
direkt
Österreichische Rechtsrecherche mit Fundstellen; Genjus nutzt MANZ, Findok, RIS und EUR-Lex. Noxtua erweitert auf Analyse, Dokumenterstellung, externe Dokumente, Agentic AI und europäische Rechtsinhalte.Auf Anfrage
Kein aktueller öffentlicher Listenpreis gefunden.
Höchste lokale Vertrauens- und Inhaltsstärke; europäische Infrastruktur und vollständiger Legal Workspace.Unternehmenszahlen, Belege, Rollen-/Mandatshierarchie und ein separater Guardian sind öffentlich nicht als durchgängiges Produkt belegt. MANZ ist zugleich möglicher Content-Partner.
2Lexis+ AI / Protégé
direkt
Rechtsrecherche, Legal AI, General AI, Dokumentanalyse/-entwurf und OCR in einer EU-gehosteten Plattform; Eingaben laut Anbieter nicht fürs Training. Laut LexisNexis bereits hunderte österreichische Kunden in Recht und Steuer.Auf Anfrage
Kostenloser Test, keine öffentlich sichtbare AT-Liste.
Globale Produktkraft plus lokale Literatur; starke Persona- und Workflow-Erzählung.Roock muss bei Kanzlei→Unternehmen-Vererbung, Buchhaltungsanschluss, sichtbarer Provenienz und Guardian-Audit klar besser sein – nicht beim allgemeinen Schreiben.
3LinDa KI
direkt
Österreichische Steuer-/Rechtsrecherche aus geprüften Linde-Inhalten, satzgenaue Quellen, Quellen- und Zeitraumauswahl. Derzeit 100 KI-Fragen je abonnierter Bibliothek/Zeitschrift pro Monat.€103,75/Monat
Beispiel „Steuern National M“, €1.245/Jahr, 3 Nutzer, zzgl. 20 % USt.
Sehr glaubwürdiger Steuercontent zu einem niedrigen, transparenten Preis.LinDa ist öffentlich ein Rechercheassistent, kein mandantenfähiger Unternehmensgraph. Roock sollte Linde eher anbinden/lizenzieren, statt Kommentare nachzubauen.
4BMD NTCS / BMD Com
Workflow
Breiter österreichischer Kanzlei-/Unternehmens-Stack. BMD Com bietet Chat, Archiv, Belegupload und Auswertungen. BMD nennt Finmatics-Buchungsvorschläge und den Supportbot BMD Fox als KI-Einsatz.€49/Monat Server
BMD Com zusätzlich €1/€2/€4 je Basis-/Plus-/Pro-User; Kernmodule separat.
Installierte Datenbasis, gewohnte Oberfläche und tiefe Kanzleiprozesse. BMD kann Roock blockieren oder beschleunigen.BMD Fox beantwortet öffentlich beschriebene Supportfragen; ein österreichisches Rechtsgehirn samt claim-basiertem Guardian ist nicht belegt. Roock sollte read-only integrieren, nicht BMD ersetzen.
5Finmatics „Fin“
angrenzend
KI-Buchungsvorschläge, Belegprüfung, Training, Freigaben und Integrationen u.a. in BMD, RZL und DATEV; EU-Hosting und ISO 27001.€750–€1.200/Monat
3.000 Buchungszeilen, jährliche Zahlung; €1.990 Pflicht-Onboarding.
Beweist, dass Kanzleien für einen messbaren „digitalen Mitarbeiter“ vierstellige Monatsbeträge plus Setup zahlen.Keine öffentlich belegte österreichische Rechts-/Arbeitsrechtsberatung, keine Kanzleiauslegung und kein Rechtsantwort-Guardian. Finmatics kann Datenquelle/Partner sein.

Fähigkeitsvergleich

SystemAT-RechtsquellenEigene DokumenteKanzlei→UnternehmenFinanzkontextUnabhängiger GuardianGesicht / Stimme / Gehirn
MANZ-FamilieBelegtBelegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtNicht öff. belegt
Lexis+ AIBelegtBelegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtPersona teilweise
LinDa KIBelegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtNicht öff. belegtQuellenkontrolle, kein separater Wächter belegtNicht öff. belegt
BMDKein Rechtsassistent belegtBelegtPortal belegtBelegtProzessprüfungen, kein Antwortwächter belegtSupportbot
FinmaticsNicht öff. belegtBelegeKanzlei & MandantBelegtPlausibilitätschecksNicht öff. belegt
Roock – Zielbild
Noch zu beweisen
SollSollSollSollSoll, getrennt auditierbarSoll
Ehrliche Lesart: Roock besitzt heute eine starke Architekturhypothese, aber noch keinen belegten Marktvorsprung. Der Vorsprung entsteht erst durch messbare Antwortqualität, Quellenabdeckung, sichere Tenant-Trennung und belastbare Integrationen.

Preisanker und Watchlist

Taxy.io Answers · Deutschland

€149 /Monat zzgl. USt.

Fachverlagswissen von Otto Schmidt, eigener Dokumentenupload sowie Spracheingabe und „Voice Expert“. Das ist der engste öffentliche Preisanker für die Kombination Wissen + Dokument + Stimme.

dvo TAX · Österreich

€103–€259 /User/Monat

Cloud-Kanzleisoftware, jährlich verrechnet, je 20 Klienten pro User. Ab Jahr 2 zusätzlich €30/User/Monat für Produktsupport.

GetMyInvoices

€19–€179 /Monat

Professional kostet €99 für 200 Dokumente; Business startet bei €499. Zeigt: €99 ist für Dokumentautomatisierung normal – nicht für ein vollständiges Rechts-/Finanzgehirn.

ChatGPT Business

$20 / $25 /Sitz, jährlich / monatlich

Unternehmenskontext, Konnektoren, Stimme, Agenten und kein Training auf Geschäftsdaten standardmäßig. Niedriger DIY-Preis, aber keine kuratierte österreichische Steuerprodukt-Haftung.

Microsoft 365 Copilot Business

€18,20 Listenpreis/User/Monat jährlich

Aktuell beworbener Einstieg €15,60; stark in Office-Dateien und Workflows. Wird beim Unternehmenskunden immer als Alternativkosten gefragt werden.

Haufe CoPilot Tax · Deutschland

gebündelt im Steuer Office

Quellengebundene Steuerantworten als Bestandteil des Fachinformations-Abos. Strategisches Signal: Fachverlage können KI als Bündelmehrwert statt als eigenes Profitcenter einsetzen.

Das Preismodell ab 1. Oktober 2026

Roock rechnet je abrechenbarer Transaktion ab. Eine Transaktion ist eine Zahlung des Unternehmens mit vollständig zugeordnetem und geprüftem Beleg — Gebühren, interne Umbuchungen, Duplikate und private Zahlungen zählen nicht. Keine Grundgebühr, keine Plätze, keine Einrichtungsgebühr, kein Kickback.

Unternehmen

€ 0,75 je Transaktion, netto

Monatliche Rechnung für den Vormonat, 14 Tage Zahlungsziel. Nur abgeschlossene Transaktionen; offene Fälle zählen erst, wenn der Beleg zugeordnet und geprüft ist. Der Preis ist im Nutzungsvertrag eingefroren; Änderungen gelten frühestens ab dem nächsten Monatsersten und nie rückwirkend.

Steuerkanzlei

€ 0,20 Vergütung je Transaktion

Die Kanzlei erhält die Differenz zwischen dem Endkundenpreis ihres Mandanten und dem Roock-Basispreis von € 0,55. Sie setzt den Endkundenpreis je Unternehmen — nie unter dem Basispreis. Auszahlung nach Zahlungseingang des Unternehmens, monatlich mit Abrechnung.

Jahreslizenz Kanzlei

€ 25.000 bis 50 aktive Mandanten

€ 35.000 bis 100 aktive Mandanten. Zwölf Monate ab Lizenzbeginn; ein Wechsel der Stufe wird für die Restlaufzeit als Differenz berechnet. Die Lizenz ist ein eigener Vertrag zwischen Betreiber und Kanzlei und wird nicht mit der Vergütung verrechnet.

Beispiel

Transaktionen im MonatEndkundenpreisRechnung an das Unternehmen (netto)Anteil BetreiberVergütung Kanzlei
1.000€ 0,75€ 750€ 550€ 200
1.000€ 0,90€ 900€ 550€ 350
1.000€ 0,55 (Basis)€ 550€ 550€ 0

Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer. Direktkunden ohne Kanzlei zahlen € 0,75 ohne Partneranteil. Testphasen und übernommener Altbestand bleiben kostenlos.

Herkunft: Die Marktanalyse vom 8. September 2026 (Abschnitte oben und unten) empfahl Pakete und Wholesale-Preise. Die Entscheidung des Betreibers vom 16. September 2026 ist das Transaktionsmodell auf dieser Seite (Version 1: € 0,60 / € 0,40); seit der Entscheidung vom 30. September 2026 gilt ab 1. Oktober 2026 Version 2 (€ 0,75 / € 0,55, Kanzleivergütung unverändert € 0,20). Bestehende Nutzungsverträge behalten ihren eingefrorenen Preis. Die Analyse bleibt als Begründung stehen.

Empfohlenes Vorgehen – in dieser Reihenfolge

1 · Kategorie sichern

„Controlled Intelligence Layer“

Jede Demo beginnt mit der Hierarchie und dem Guardian. Nicht mit dem Avatar und nicht mit einem allgemeinen Chatfenster. Der sichtbare Graph zeigt reale Quellen, Gültigkeit, Mandantenscope und Prüfstatus.

2 · Inhalte rechtlich sichern

Amtlich inklusive, Kommentare als Lizenz

RIS, Findok, EUR-Lex und weitere amtliche Quellen bilden die Grundversorgung. Verlagskommentare werden nur mit sauberem Nutzungsrecht, Kundenlizenz oder Partnerschaft eingebunden. Keine Preiszusage für „alles Wissen“, bevor diese Ökonomie geklärt ist.

3 · Guardian beweisen

Eigenständige Kontrollinstanz

Goldstandard: Claim-Extraktion, Quellenprüfung, Aktualitätsprüfung, Scope-/Berechtigungsprüfung, Risikoklasse, Stop/Eskalation und Auditprotokoll. Ein zweiter Prompt an dasselbe Modell ist kein belastbarer Wächter.

4 · Mit BMD leben

Read-only zuerst

BMD, dvo, RZL und Finmatics werden nicht ersetzt. Sie liefern Unternehmensfakten. Roock erklärt, verbindet und überwacht. Schreibende Aktionen kommen erst nach Freigabe, Reversibilität und Audit.

5 · Paid Pilot

3 Kanzleien, je 10–20 Unternehmen

Keine breite Beta. Drei unterschiedliche Kanzleitypen, dieselben Golden Questions, klare Ausgangsmessung und schriftliche Abnahme. Preis: €9.900 pro Pilot, sofern Integrationsaufwand begrenzt ist.

6 · Preis nach Beweis

Wertmetrik „aktives Unternehmen“

Nicht Tokens und nicht Graphknoten verkaufen. Ein Tenant zählt im Monat als aktiv, wenn er Daten importiert, Roock nutzt oder Guardian-Workflows auslöst. Archivierte Mandanten verursachen keinen vollen Preis.

Pilot-Scorecard

DimensionZielwert vor Verkauf der VollversionWarum kaufentscheidend
Quellenabdeckung100 % der fachlichen Kernaussagen besitzen eine erlaubte, gültige Fundstelle.Ohne Fundstelle ist Roock nur General AI mit höherem Preis.
Guardian100 % der absichtlich riskanten Testantworten werden gestoppt oder eskaliert; keine kritische False-Negative.Die Differenzierung muss in Fehlerfällen sichtbar werden.
Tenant-Trennung0 Datenlecks in automatisierten Cross-Tenant- und Rollen-Tests.Ein einziger Mandantenmix kann das Produkt reputativ zerstören.
AktualitätÄnderungen amtlicher Quellen werden mit Zeitstempel, Version und Impact-Analyse verarbeitet.„Aktuell“ muss messbar sein, nicht werblich.
Effizienz45–60 Minuten Zeitgewinn je aktivem Unternehmen/Monat oder ein gleichwertiger Umsatz-/Qualitätsbeitrag.Trägt den empfohlenen Vollpreis.
NutzungMindestens 60 % der eingeladenen Kanzlei-User nutzen Roock wöchentlich ab Woche 4.Gesicht, Stimme und einfache Adminansicht müssen Adoption erzeugen.

Sales-Narrativ

Empfohlene Formulierung

„MANZ, Lexis und Linde helfen Ihnen, Recht zu finden. BMD, dvo und Finmatics helfen Ihnen, Fälle zu bearbeiten. Mr. Roock verbindet das belegte Recht mit Ihrer Kanzleimeinung und den Daten jedes einzelnen Unternehmens – getrennt, sichtbar und von einem unabhängigen Wächter kontrolliert.“

Was nicht versprochen werden sollte

„Das gesamte österreichische Steuerrecht“

Besser: eine sichtbare Coverage Map mit enthaltenen Rechtsgebieten, Quellen, Versionsstand und bekannten Lücken.

„Immer richtige Antworten“

Besser: jede Aussage belegbar, riskante Fälle werden gestoppt, Unsicherheit und offene Tatsachen werden transparent.

„Ersetzt den Steuerberater“

Besser: Roock bereitet vor, erklärt, prüft und eskaliert; die Kanzlei bleibt im individuellen Risikofall verantwortlich sichtbar.

90-Tage-Entscheidungspunkte

Bis TagEntscheidungAbbruch-/Korrektursignal
15Welche amtlichen und lizenzierten Quellen sind rechtlich und technisch verfügbar?Keine geklärten Nutzungsrechte für Premium-Inhalte.
30Kann der Guardian einen definierten Steuersachverhalt claim-basiert prüfen und stoppen?Nur allgemeine Disclaimer oder zweiter LLM-Prompt.
45Ist Plattform→Kanzlei→Unternehmen→Rolle ohne Datenkopie und Leck testbar?Manuelle Tenant-Filter oder unklare Operatorrechte.
60Liefert BMD/dvo/RZL read-only genug Kontext für einen echten Unternehmensfall?Nur Dokumentupload ohne belastbare Stammdaten/Zeiträume.
90Akzeptieren Pilotkunden Nutzen, Preis und Verantwortungsmodell?Unter 45 Minuten Zeitgewinn/Unternehmen/Monat oder keine Zahlungsbereitschaft.

Quellenregister

Primärquellen der Anbieter und österreichischer Institutionen, geprüft am 8. September 2026. Preis- und Produktangaben können sich ändern; „kein öffentlicher Preis gefunden“ ist keine Aussage über ein individuelles Angebot.

MANZ – Launch MANZ-Noxtua, 24.06.2026

Workflow, Quellen, europäische Infrastruktur, Zertifizierungen, Agentic AI und Abgrenzung zu Genjus.

MANZ – Genjus KI: Funktionen und Inhalte, 01.06.2026

Fundstellen, MANZ/Findok/RIS/EUR-Lex, Dokumentupload, Filter und Rückfragen.

LexisNexis Österreich – AI-Highlights 2025

Protégé, Legal/General AI, EU-Hosting, Trainingseinschränkung, OCR und Fachinhalte.

LexisNexis Österreich – LexCon-Rückblick, 10.06.2026

Integrierte Plattform, österreichische Nutzung, Persona, Workflows und Produktpositionierung.

Linde – LinDa KI Produktseite

Österreichischer Kontext, geprüfte Inhalte, satzgenaue Belege und Quellenauswahl.

Linde Support – Nutzung der LinDa KI

100 Fragen pro abonnierter Bibliothek/Zeitschrift und Monat.

Linde Shop – Bibliothek Steuern National M

€1.245/Jahr bzw. €103,75/Monat, drei Nutzer, zzgl. 20 % USt.

BMD – KI in Finanzbuchhaltung, Finmatics und BMD Fox

Belegverarbeitung, Buchungsvorschläge, Supportbot, Daten-/Datenschutzlogik.

BMD Shop – BMD Com Preise

€49 Servergebühr sowie €1/€2/€4 je Basis-/Plus-/Pro-User und Funktionen.

Finmatics – Preise & Pakete

€750–€1.200/Monat, Volumen, Funktionsumfang, €1.990 Onboarding und Integrationen.

Taxy.io – KI Beta Club / Answers

€149/Monat zzgl. USt., Otto-Schmidt-Inhalte, Dokumentupload, Spracheingabe und Voice Expert.

dvo – dvo TAX Preise

€103/€208/€259 je User/Monat bei jährlicher Abrechnung, je 20 Klienten sowie Supportkonditionen.

GetMyInvoices – Preise

€19–€179/Monat, Professional €99, Business ab €499, Workflow- und Risiko-Add-ons.

OpenAI – ChatGPT Business Pricing

$20/Sitz/Monat jährlich bzw. $25 monatlich, Unternehmenskontext, Konnektoren und Datenschutzmerkmale.

Microsoft Österreich – Microsoft 365 Copilot Business Pricing

Listen-/Aktionspreis und Funktionen für Unternehmensdaten, Apps und Agenten.

KSW – Wir über uns

Mehr als 6.000 Steuerberater:innen, knapp 2.000 Wirtschaftsprüfer:innen, mehr als 4.200 Berufsanwärter:innen.

Statistik Austria – Structural Business Statistics 2024

628.058 Unternehmen und weitere Strukturkennzahlen.

WKO – Unternehmen und Beschäftigte, Dezember 2025

578.591 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, 99,8 % davon KMU.

Methodik: Öffentliche Anbieter- und Institutionsquellen; kein Hands-on-Produkttest, keine vertraulichen Angebote und keine Kundeninterviews. Strategische Aussagen sind als Schlussfolgerungen zu verstehen. Der Bericht ist Markt- und Preisforschung, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.